Reinigungstechnik

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Lackindustrie

Aufgabenstellung 1 :

Reinigung von unterschiedlichen Rührwerken mit den dazu gehörigen Lackbehältern sowie Kleinteile bei einem Automobilzulieferer im Ex-Bereich.

                          

Lösung :

Gefragt war hier eine kompakte Anlage, da die räumlichen Verhältnisse beengt sind und die Türöffnung sehr klein ist. Hier wurde eine Anlage aus der Baureihe B+R eingesetzt. Da die Rührwerke in den Abmessungen sehr unterschiedlich sind und der Verbrauch an Reinigungsmedium aber auch gering sein muss, kommt hier der ReiTec Behälterreiniger zum Einsatz. Es wird nur ein Minimum an Reinigungsmedium bei gleichzeitig maximaler mechanischer Reinigungsleistung durch den auftrettenden harten Düsenstrahl verbraucht. Bei der Innen- und Außenreinigung der Behälter wird ein Bürstensystem eingesetzt. Die Reinigung der Kleinteile erfolgt durch einen Pinsel am integrierten Handwaschplatz. Für die Reinigung der Rührwerke stehen in Abhängigkeit der Ausführung verschiedene Programme zur Auswahl. Gleiches gilt für die Lackbehälter. Die Zeiten können durch den Bediener noch individuell angepasst werden. Die Reinigungsprogramme setzen sich in der Regel aus den Schritten: Waschen, Spülen, Trocknen (hier abblasen) und Absaugung zusammen. Das Reinigungsmedium für den Waschzyklus wird im Kreislauf gefahren. Der Spülzyklus erfolgt jedoch mit frischem Spülmittel vom Netz. Anschließend läuft das Spülmittel in den Waschtank. Der Füllstand des Waschtank wird kontinuierlich gemessen und ein Teil regelmäßig entsorgt. Zusätzlich ist zur Pflege des Waschmediums noch ein Filter in den Kreislauf integriert. Die Steuerung der Anlage erfolgt vollautomatisch durch eine SPS in Kombination mit einem Bediengerät.

 

Aufgabenstellung 2:

Es müssen Ansatzbehälter und Container unterschiedlicher Abmessungen und Ausführung von innen mit Lösungsmittel gereinigt werden.

                                

Lösung :

Für diese besondere Aufgabe wurde eine Reinigungseinheit für die unterschiedlichen Ansatzbehälter und eine Reinigungseinheit für die verschiedenen Container an eine zentrale Ver- und Entsorgungseinheit für Lösungsmittel angeschlossen. Entsprechend der Vorschriften ist der Druck der Hochdruckpumpe auf max. 50 bar begrenzt. Die Steuerung der Anlage erfolgt vor Ort durch ein Bediengerät. Zum einfachen und schnellen Anschluss der Aktoren und Sensoren ist ein Bussystem installiert und mit der mehr als 50 m entfernten SPS-Steuerung verbunden. Die zu reinigenden Behälter werden gewaschen und getrocknet. Das Lösungsmittel wird direkt aus dem bauseitigem Netz entnommen und auch wieder zentral entsorgt.

Optionen :

Als Option können die Anlagen auch mit Vorratsbehältern und Filtern zur Kreislaufführung des Lösungsmittels ausgeführt werden.